Komponieren in Sachsen – The next generation!

Do., 07. November 2013 – 19:30 Uhr
Dresden, Hochschule für Musik

Fr., 08. November 2013 – 19:30 Uhr
Leipzig, Hochschule für Musik und Theater

Programm:

Tobias Eduard Schick BÄM (2013) UA

Nicolas Kuhn Impasse du Moulin (2013) UA

Adrian Nagel Plankton (2013) UA

Manuel Durao Lied (2013) UA

sowie neue Werke Lorenz Grau, Max Murray und Egor Poliakov
Komponieren in Sachsen ist der Titel einer erfolgreichen Konzertreihe, die in Kooperation mit dem Sächsischen Musikbund, der Hochschule für Musik Dresden und der Hochschule für Musik und Theater Leipzig im Rahmen von KlangNetz Dresden stattfindet, in deren Rahmen in den letzten Jahren viele verschiedene Komponisten portraitiert wurden, die in Sachsen leben und wirken, so etwa Jörg Herchet, Wilfried Krätzschmar, Claus-Steffen Mahnkopf, Mark Andre, Carsten Hennig oder Bernd Franke, um nur einige wenige zu nennen.

Diese Konzerte, die zuletzt als Doppelportraits veranstaltet wurden, in denen je ein Komponist aus Leipzig mit einem Komponisten aus Dresden kontrastiert wurde, zeigen exemplarisch die Vielfalt und den Facettenreichtum des zeitgenössischen Musikschaffens in Sachsen.
Nachdem in den letzten Jahren vorwiegend renommierte und arrivierte Komponisten portraitiert wurden, wagt die diesjährige Ausgabe den Blick auf die „nächste Generation“ – junge Komponisten, noch Studenten an den Musikhochschulen in Leipzig oder Dresden oder gerade an der Schwelle zwischen Hochschule und Berufsleben, um so der Frage nachzugehen, was junge Komponisten heute beschäftigt und durch welche neuen Ansätze und Klangsprachen sie sich auszeichnen. Die Antworten auf diese Fragen werden im November 2013 in zwei Konzerten in Leipzig und Dresden der Öffentlichkeit präsentiert.

Die Gegenüberstellung Leipzig-Dresden wird dabei auch in diesem Jahr beibehalten: So werden neue Ensemblestücke der Leipziger Komponisten Max Murray, Egor Poliakov und Manuel Durao, sowie der Dresdner Adrian Nagel, Nicolas Kuhn, Lorenz Grau und Tobias Eduard Schick durch das Ensemble El Perro Andaluz uraufgeführt.

Die Konzerte sind ein Projekt des Arbeitskreises Junger Komponisten in Zusammenarbeit mit dem Sächsischen Musikbund e.V., KlangNetz Dresden, der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden sowie der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig.

Quelle: http://komponisten-in-sachsen.de/projekte/the-next-generation

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Werkstattkonzert MDR Rundfunkchor

Sonderkonzert

08.11.2013 | 20:00 Uhr | Leipzig, MDR Würfel

Manuel Durao (Text: Daniel Schmidt) „Ideen brauchen Menschen“ für 8-stimmigen Chor

MDR Rundfunkchor – David Timm (Leitung)

Mal kurz, mal etwas länger, mal klassisch, mal experimentell – Studierende der Leipziger Musikhochschule und des Deutschen Literaturinstituts haben kleine Stücke für den MDR RUNDFUNKCHOR geschrieben, die am 8. November um 20 Uhr erstmals in Leipzig präsentiert werden.

Das gemeinsame Seminar der Hochschule für Musik und Theater Leipzig „Felix Mendelssohn Bartholdy“ (HMT) und des Deutschen Literaturinstituts Leipzig (DLL) lief über zwei Semester und brachte Kompositions- und Literaturstudenten zusammen. In Kleingruppen legten sie ein Thema fest, schrieben die Texte und anschließend die Musik dazu. Koordiniert und geleitet wurde das Seminar von Prof. Martin Kürschner, Prorektor für Lehre und Studium an der HMT und selbst Komponist, sowie Prof. Dr. Josef Haslinger, Autor und Leiter des DLL.

In den Seminaren entstanden kleine Chorwerke, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Vierstimmige Sätze, ganz klassisch, sind ebenso darunter wie ein Stück in grafischer Notation. Für das Libretto schrieben manche Gruppen Gedichte, andere verwendeten ihre schriftlichen Absprachen zum Arbeitsfortschritt als Grundlage für den Text. „Aus einer einzigen Aufgabenstellung entwickelte sich eine große Vielfalt von Texten und Kompositionen“, sagt Claudia Zschoch, Managerin des MDR RUNDFUNKCHORES. „Es war unheimlich spannend zu sehen, wie die Studierenden die Aufgabe in so vielfältiger Weise umsetzen.“

Im November ist der MDR RUNDFUNKCHOR mit den Stücken zu Gast beim IMPULS-Festival für neue Musik. Am 8. November werden alle Kompositionen im Werkstattkonzert in Leipzig vorgestellt. Ein zweites Mal tritt der Chor beim Abschlusskonzert des Festivals am 29. November in Dessau auf.

Quelle: http://www.mdr.de/konzerte/die-naechsten-konzerte/werkstattkonzert-mdr-wuerfel-leipzig100.html

SINFONIEKONZERT in Saalfeld und Rudolstadt

7. SINFONIEKONZERT

»Revolution und Reaktion« – Werke von Durao, Mozart und Beethoven

Fr, 11.04.2014 / 19:30 Uhr / Saalfeld, Meininger Hof
Sa, 12.04.2014 / 19:30 Uhr / Rudolstadt, Großes Haus

Manuel Durao / Auftragskomposition für die Thüringer Symphoniker (»Carte blanche«)
Wolfgang Amadeus Mozart / Klavierkonzert Es-Dur KV 271 »Jenamy« (1777)
Ludwig van Beethoven / Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 »Eroica« (1803/04)

Elisaveta Blumina, Klavier / Musikalische Leitung: Eduard Topchjan

Es ist eine der berühmtesten Anekdoten der Musikgeschichte: Beethoven zerreißt im Mai 1804 das Titelblatt der Napoleon gewidmeten Dritten Symphonie, als dieser per Senatsbeschluss nach der Kaiserkrone greift. »Der ist auch nicht anders wie ein gewöhnlicher Mensch!« habe er im Zorn ausgerufen: Dass Beethoven tatsächlich die Widmung tilgte, belegt eine frühe Abschrift der Partitur. Auf ihrem Titelblatt ist der Name »Buonaparte« so heftig ausradiert worden, dass sich dort ein Loch befindet. Wie zerrissen der Komponist zwischen Revolutionsfuror und Sympathie für den französischen Diktator war, zeigt, dass er später mit Bleistift wieder ergänzte: »geschrieben auf Buonaparte«. 1806 erschien das Werk unter dem neuen Titel. Die »Eroica«markiert nicht nur einen Wendepunkt in Beethovens Komponieren, sondern des symphonischen Schaffens überhaupt. Ein rein instrumentales Werk zu schreiben, das fünfzig Minuten konzentrierteste Aufmerksamkeit verlangt, war bis dahin unvorstellbar gewesen.
Wer war die Pianistin, die Mozart im Dezember 1776 in Salzburg so sehr begeisterte? Das ihr gewidmete 9. Klavierkonzert wurde zunächst als ›Jeunehomme‹ berühmt. Heute weiß man, sie hieß Louise Victoire Jenamy und musste über außergewöhnliche Virtuosität verfügen, denn besonders das Rondo-Finale ist ein Prüfstein der Geläufigkeit. Angesichts der formalen Dimensionen und des emotionalen Gehalts bezeichnete Alfred Einstein das Werk als »Eroica« Mozarts. Mit der russischen Pianistin Elisaveta Blumina begrüßen wir eine technisch brillierende, sensible Interpretin, die weltweit erfolgreich ist.

Quelle: http://www.theater-rudolstadt.de/spielplan/konzerte/Sinfoniekonzert-sieben

Verleihung des Förderpreises für junge Komponisten und Musikwissenschaftler 2013

Dienstag, 22. Oktober 2013, 19.00 Uhr

Oberlichtsaal der Leipziger Stadtbibliothek, Wilhelm-Leuschner-Platz 10, 04107 Leipzig

Verleihung des Förderpreises für junge Komponisten und Musikwissenschaftler 2013 an Manuel Durão und Richard Röbel

Programmfolge:

1. Richard Röbel (*1988): Klangkern I (2013) für Männerstimme und Klavier

2. Begrüßung: Prof. Dr. Christoph Sramek Stellvertr. Vorsitzender des Sächsischen Musikbundes e. V. und Projektleiter; Honorarprofessor für Musikgeschichte an der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« Leipzig

3. Begründung der Auswahl der Preisträger: Prof. Matthias Drude Vorsitzender der Jury sowie des Landesverbandes Sachsen im Deutschen Komponistenverband; Professor für Musiktheorie an der Hochschule für Kirchenmusik Dresden

4. Richard Röbel: Mi-chroma (2013) für Klavier, Uraufführung

5. Laudatio für Richard Röbel: Tobias Schick Leiter der Arbeitsgruppe Junge Musik im Sächsischen Musikbund und Förderpreisträger 2011

6. Richard Röbel: Klangkern II (2012) für Männerstimme und Klavier 7. Manuel Durão (*1987): Lisbon revisited (2009, Text: Álvaro de Campos) für

Bratsche und Sprechstimme

8. Laudatio für Manuel Durão: Prof. Reinhard Pfundt Professor für Komposition und Tonsatz an der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« Leipzig

9. Manuel Durão: L‘amour vache (2012) für Sopran, Violine und Klavier
1. Grand Thibault (Text: François Rabelais)
2. Prendre Corps (Text: Ghérasim Luca)
3. Interlude — Humour noir pour violon solo
4. J‘te temá (Text: Marion Gomar, Marion Nogaro und Arthur Soulès)

 

Organisation:

Sächsischer Musikbund e.V.
Verein zur Förderung zeitgenössischer Musik
Adresse: Sächsischer Musikbund e.V., Haus des Buches, Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig
Tel/Fax: 0341 – 9954160
Website: http://www.saechsischer-musikbund.de