Referenzen | Pressestimme

Barcode – eine musikalische Tragödie (2014)

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Uraufführung von Barcode (Libretto: Daniel Schmidt, Regie: Matthias Oldag). Hochschule für Musik und Theater Leipzig, 2014

„Manuel Durão gehört mit sein 27 Jahren zu den etablierteren und erfolgreichsten Komponisten seiner Generation. Jüngst wurde durch das Universitäts Orchester Leipzig sein Werk Feuilleton , ein Auftrag zum zehnjährigen Jubiläum des Klangkörpers uraufgeführt. Doch gerade auf dem Gebiet des Musiktheaters ist der Tonkünstler eine Adresse. Für Barcode schafft er eine anspielungsreiche Musik, die formal geschlossen ist. Die musikalischen Anleihen die sich in der ansonsten stilistisch sehr homogenen Textur mit ihrer im positivsten Sinne gemäßigten Ästhetik finden lassen, stammen aus Barockmusik und Jazz, aus Pop- und Stummfilmmusik. Sie werden nie zum Selbstzweck, behalten ihre dramaturgische Funktion. Durãos Musik ist ebenso anspruchsvoll wie unterhaltsam, angenehm komplex und dennoch durchschaubar.“

Tatjana Böhme-Mehner
Source: Neue Zeitschrift für Musik (1991-), Vol. 176, No. 2, ZERSTÖRUNG (2015), p. 76

Minibar – musikalische Farce (2016)

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Premiere: 19.02.2016 (UA) Staatsoper Hamburg Regie: Hersilie Ewald Musikalische Leitung: Nikolai Petersen Foto: Jörn Kipping

(…) Mit gleicher Sänger- und Orchesterbesetzung knüpft Komponist Manuel Durão im zweiten Teil der „Minibar“ mit einer „musikalischen Farce“ ans Geschehen an. Nacheinander betreten die Figuren die Spielfläche. Ein roter Telefonhörer hängt von der Decke herab. Die etwa zehnminütige Stille ist die sprichwörtliche Ruhe vor dem Sturm. Um den Anschluss ans Leben nicht zu verpassen, wird schon bald die Revolution ausgerufen. Orchesterleiter Nikolai Petersen lässt die Musiker hier wie eine Tanzkappelle aufspielen. In seichter Atemlosigkeit fließen die Klänge, überlagern sich die Rhythmen, werden musikalisch weichgespülte Trinksprüche ausgerufen: Revolte als Pop-Event. Ein ruppig-schneidendes, elektronisch verstärktes Cello-Solo dringt wie ein Fremdkörper in den Reigen der mit Papphütchen und Luftschlangen Geschmückten ein, während die Bühne sich in ein Schlachtfeld aus Flaschen, Aktenkoffern, Illustrierten und vom Leib gerissenen Kleidern verwandelt. Es ist ein etwas belangloser Spaß, aber immerhin ein Spaß, der musikalisch keine Minute langweilt und mit dem die den Opernnachwuchs fördernde „Akademie Musiktheater heute“ der Deutschen Bank Stiftung ihre Kooperation mit der Hamburgischen Staatsoper einläutet.

Von Sören Ingwersen am 20.02.2016
Die Deutsche Bühne

 

Opus Magnus – ein multimediales Singspiel (2016)

NCMM_1000.jpgNCMM 2018 – NOVA contemporary music meeting „Composing Music Today“
Universidade Nova de Lisboa – Portugal
Katrin Stöck – Martin Luther Universität Halle-Wittenberg
Music theatre as an application for mobile devices and interactive performance (über Opus Magnus)

 

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